Rachitis

Rachitis wird durch Kalziummangel hervorgerufen, der durch übermäßige Fleischfütterung verursacht wird.

Durch das hohe Phosphorangebot wird von der Nebenschilddrüse das Parathormon ausgeschütet, das zur Freisetzung von Kalzium um aus den Knochen und zum Abbau der Kalziumreserven führt. Fortschreitender Kalziummangel greift die Abbauvorgänge aber auch auf das funktionelle Knochengewebe über, so daß schließlich faseriges Ersatzgewebe gebildet wird.

Die Erkrankung tritt vor allem bei einseitiger Fütterung von Fleisch, Getreide sowie Getreidenachprodukten auf. Experimentell wurde die Störung durch Rationen mit weniger als 0,2 gr. Kalzium pro 100 gr. Futtertrockensubstanz bei einem normalen oder erhöhten Phosphorangebot oder auch durch einen extremen Phosphorüberschuß erzeugt. Sofern die Veränderungen nicht zu weit fortgeschritten sind, können sie durch Korrektur der Ration (Erhöhung) des Kalzium - evt. Senkung des Phosphorangebotes behoben werden.